U14 des OFC bejubelt Titelgewinn

Großer Erfolg für die U14-Fußballer der Offenbacher Kickers, die sich mit 66 Punkten mit zwei Zählern Vorsprung auf den Stadtrivalen SG Rosenhöhe in der Verbandsliga Süd die Meisterschaft sicherten. „Die Meisterschaft war verdient, auch wenn wir das letzte Spiel bei Rot-Weiß Darmstadt mit Ach und Krach mit 1:0 gewonnen haben. Die Partie hätte auch 4:0 ausgehen können, aber angesichts der Konstellation waren die Jungs doch sehr nervös“, meint OFC-Trainer Roy Rozenek, der die Mannschaft gemeinsam mit seinem „Co“ Kevin Weilmünster zum Titelgewinn führte.

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Rozenek hatte die OFC-Mannschaft im Winter der Saison 2015/2016 noch als U13 genommen. Die Kickers nahmen mit der U13 – wie viele andere Mannschaften großer Vereine auch – nicht an der Punktrunde teil, sondern absolvierten vor allem Testspiele und Leistungsvergleiche sowie (inter)nationale Turniere wie etwa in Köln oder München. „Wir haben in der Rückrunde der vergangenen Saison mit der Unterstützung von Jürgen Schill viele Spieler gescoutet und eine gute Auswahl getroffen“, erklärt Rozenek.

Folglich gingen die Offenbacher mit dem Saisonziel „Top Fünf“ oder auch – wenn es gut läuft – „Top Drei“ in die neue Saison der Verbandsliga Süd. Nach einem 5:0-Auftaktsieg bei der U14 des SV Wehen Wiesbaden kassierten die Kickers aber bereits am zweiten Spieltag mit dem 0:4 gegen die SG Rosenhöhe einen kräftigen Dämpfer. „Die Jungs haben sich dennoch schnell zusammengefunden und gut ergänzt, das zeigte sich dann auch in den Ergebnissen“, erklärt Rozenek. „Wir haben nur von Spiel zu Spiel geschaut, aber kurz vor der Winterpause habe ich das erste Mal gedacht: Diese Mannschaft kann auch Meister werden.“ Denn während die Offenbacher Kickers von Sieg zu Sieg eilten, kassierte die Rosenhöhe einige kleine Dämpfer. Das Rückrundenspiel gegen den OFC Anfang Dezember sagte die Rosenhöhe ab, das Nachholspiel im März gewannen die Kickers mit 3:1. Nur vier Tage später allerdings kassierte der OFC, der zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufwies, gegen Rot-Weiß Walldorf eine 1:5-Pleite.

„Das war aber ganz gut. Da hat die Mannschaft gesehen, dass es, wenn wir nur einen Tick nachlassen, nicht mehr läuft“, erkannte Rozenek. „Anschließend sind wir wieder konzentrierter zu Werke gegangen.“ Und so holte sich der OFC den Titel. „Wert 21 von 26 Partien gewinnt, hat die Meisterschaft verdient“, sagt der OFC-Trainer. Gegen die robuste Elf des 1. FC 06 Erlensee spielten die Kickers zweimal unentschieden, zudem trennte sich Offenbach einmal von Bayern Alzenau nach einem 0:2-Rückstand 2:2. In der Regel spielten die Offenbacher in der Verbandsliga Süd gegen ein Jahr ältere Gegner, lediglich der SV Wehen Wiesbaden und der FSV Frankfurt traten ebenfalls mit der U14 an. Die Kickers behaupteten sich sowohl die Taunussteiner (5:0, 6:1) als auch gegen die Bornheimer (5:1, 4:2) deutlich und ließen die beiden Kontrahenten mit 25 (FSV) beziehungsweise 28 (Wehen) Punkten weit hinter sich.

Nach nur eineinhalb Jahren verlässt Roy Rozenek, der in Frankfurt wohnt und sieben Jahre lang als Jugendtrainer bei der TuS Makkabi Frankfurt aktiv war, die Offenbacher nun wieder. „Den nächsten Schritt werde ich woanders machen“, sagt er. Und zwar bei Eintracht Frankfurt. Und auch seine Offenbacher Jungs machen den nächsten Schritt – und zwar in die U15.

Quelle: Mein Südhessen